Aktion Zukunft Strausberg-Hohenstein gegen die 150.000-er Hähnchenfabrik

Am Anfang ist die Vision:

Die Bauern haben die Nase voll von Tierfabriken und industrieller Landwirtschaft. Sie wollen kein Gift mehr auf die Felder sprühen, die Gewässer mit Nitraten belasten und keine MRSA-Keime züchten. Auch auf Tierquälerei haben sie keine Lust mehr. Sie fordern vom Landwirtschaftsministerium und der EU, die Fördergelder komplett auf nachhaltige Landwirtschaft umzuschichten.


GEGEN DIE HÄHNCHENFABRIK IN Strausberg-Hohenstein, für eine nachhaltige Landwirtschaft in der region und überall.

 

Bürgerinitiative benötigt 20 000 EUR für das Klageverfahren gegen die Tierfabrik mit 150 000 Hähnchen: Spenden willkommen!

Seit dem 26. November 2018 befinden wir uns im Klageverfahren.

Das Kostenrisiko für die Verbandsklage beläuft sich auf 10 000 Euro je Instanz zuzüglich 8 000 Euro für eventuelle Eilverfahren.

 

 

Am Anfang ist die Vision:

Die Bauern haben die Nase voll von Tierfabriken und industrieller Landwirtschaft. Sie wollen kein Gift mehr auf die Felder sprühen, die Gewässer mit Nitraten belasten und keine MRSA-Keime züchten. Auch auf Tierquälerei haben sie keine Lust mehr. Sie fordern vom Landwirtschaftsministerium und der EU, die Fördergelder komplett auf nachhaltige Landwirtschaft umzuschichten.

Soweit die Vision.

Bis es soweit ist, kämpft die 'Bürgerinitiative Hohenstein gegen die Hähnchenmastanlage' darum, dass die geplante und inzwischen vom Landesamt für Umweltschutz, Gesundheit und Verbraucherschutz genehmigte Hähnchenmastanlage mit 150.000 Tieren pro Durchgang nicht errichtet wird.

Wir sind bereits seit der Beantragung dieser unsinnigen und gefährlichen Tierfabrik 2012 aktiv in diesem Prozess, haben den Erörterungstermin hinter uns und das LUGV mit vielen Einwänden und Kommentaren auf die Gefahren der Anlage und die Unzulänglichkeiten der Antragsunterlagen hingewiesen. So hat es weitere drei Jahre gedauert, bis der Antrag des Investors beschieden werden konnte.

Die Antragsunterlagen sind weiterhin unvollständig und widersprüchlich und die Gefahren für unsere Gesundheit, die unserer Kinder und unsere Mitwelt werden auch durch eine lange Prüfung des Investitionsvorhabens nicht geringer.

Bereits seit dem Erörterungstermin 2013 werden wir von einem Fachanwalt für Verwaltungsrecht begleitet und wir haben Unterstützung von Instituten und Fachleuten aus der Region.

Aber : Der Rechtsanwalt muss auch von etwas leben und die gerichtsfesten Gutachten müssen bezahlt werden.



Wir brauchen insgesamt für die erste und zweite Instanz ca. 20.000 € !

Mittlerweile haben wir uns mit weiteren Bürgerinitiativen der Region zu einer Regionalkonferenz zusammengeschlossen und auch schon einige öffentlichkeitswirksame Aktionen durchgeführt.

Wir sammeln Spenden durch 'Klinkenputzen' bei Einwohnern und Firmen in Hohenstein, Ruhlsdorf, Gladowshöhe, Klosterdorf und Strausberg. Plakate gibt es und Spendenflyer.

Die Stadtverordnetenversammlung Strausberg hat uns ein starkes Signal gegeben, indem sich alle Fraktionen gegen die Hähnchenmastanlage ausgesprochen haben.

Im Verlauf der bereits 'auf der Straße' durchgeführten Spendensammlungen haben wir gemerkt, dass vielen Menschen Informationen zu den aktuellen Entwicklungen in der Landwirtschaft fehlen.

Im Falle, dass wir Spendengelder für unser Klageverfahren nicht benötigen, werden wir diese anderen Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung für ihre Klageverfahren überlassen.

 

 

Kontakt:

Wolfram Körmer unter w.koermer@gmx.de