Komm, wir teilen und den Anwalt!

Wenn in Brandenburg ein neuer Megastall gebaut werden soll, ist der Widerstand gegen das konkrete Projekt für alle Beteiligten mit einem erheblichen Aufwand an Zeit und nervlicher Belastung verbunden. Bauprojekte großer Nutztierhaltungsanlagen können Dorfgemeinschaften polarisieren und erfordern viel Ausdauer und Geduld.

 

Ein weiteres Problem sind die hohen Kosten, die für die Formulierung von Einwendungen, Widersprüchen und die Sichtung und Auswertung der oftmals viele Ordner umfassenden Unterlagen durch einen Fachanwalt enstehen. Zudem können Gutachten von Umweltexpert*innen erforderlich sein. Das alles kostet Geld. Umweltverbände können Bürgerinitiativen und Aktive mit Expertise unterstützen und Klagen führen. Leider können sie aber die hohen Kosten nicht einfach so in ihren Haushalt einstellen. Damit der Widerstand gegen Massentierhaltungsanlagen möglich wird, bitte sie dehalb gemeinsam mit den Bürgerinitativen um Spenden.

 

Mit der Aktion: "Komm, wir teilen uns den Anwalt!" können Umweltverbände wie der BUND Brandenburg und der NABU Brandenbrug aber Feuerwehrtöpfe über die Spendenplattform betterplace einrichten, wenn akut ein Anwalt beauftragt werden muss. Selbstverständlich können Unterstützerinnen und Unterstützer den Widerstand gegen eine Massentierhaltungsanlage mit einer regelmäßigen Spende unterstützen. Der Gedanke dabei: Wenn viele Menschen z.B. über die Sozialen Medien angesprochen werden, dann helfen oft auch schon jeweils kleine Beiträge. Jeweils zehn oder zwanzig Euro können so den Widerstand gegen Massentierhaltung voranbringen und einen neuen Megastall aufhalten. So haben wir bereits erfolgreich Umweltgutachten auf den Weg gebracht und die Einlegung von Widersprüchen ermöglicht.

Aktuell bitten wir um eine Unterstützung für das Widerspruchsverfahren gegen die Junghennenanlage in Buckautal OT Steinberg.

 

Der Widerspruch gegen die Genehmigung ist eingelegt und muss nun begründet werden. Zusätzlich dazu hat die Behörde Sofortvollzug angeordnet. D.h. trotz Widerspruch darf der Investor bauen. Wenn also die Bagger anrollen, dann müssen Umweltverband und Bürgerinitiative schnell ein Eilverfahren vor Gericht starten. Für diesen zusätzlichen Aufwand bittet der BUND um Spenden.