Wer wir sind und was wir wollen

Das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg ist ein Zusammenschluss von Verbänden der Landwirtschaft, des Tier-, Umwelt- und Naturschutzes sowie zivilgesellschaftlicher Organisationen und Initiativen, die für eine naturverträgliche, tiergerechte und soziale Zukunft der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes eintreten.

 

Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass die Länder Berlin und Brandenburg ihrer globalen und regionalen Verantwortung gerecht werden: Für eine Landwirtschaft, die mit der Natur arbeitet und nicht gegen sie, für eine Landwirtschaft, mit der die Menschen ein vernünftiges Einkommen erzielen und keine, an der sich wenige bereichern.

  

Das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg ist unabhängig, parteipolitisch neutral und überkonfessionell. Wir sind offen für alle, die gemeinsam mit uns für eine soziale und naturverträgliche Landwirtschaft in unserer Region streiten wollen. Intolerant sind wir gegenüber rechtsradikalem Gedankengut. Nazis sollen sich vom Acker machen! 

Kampagnenbüro Brandenburg:

c/o BUND Brandenburg

Friedrich-Ebert-Straße 114a

14467 Potsdam

Tel. 0331-237 00 141

E-Mail: bund.brandenburg@bund.net

www.bund-brandenburg.de

Bündnisbüro Berlin:

c/o Fördergemeinschaft ökologischer Landbau

Berlin-Brandenburg e.V.

Marienstraße 19-20

10117 Berlin

E-Mail: info@foel.de

www.bio-berlin-brandenburg.de



Unser Netzwerk

Die Verhinderung von Megaställen gelingt am besten in einem starken Netzwerk. In Brandenburg arbeiten die Umweltverbände BUND und NABU in unterschiedlicher Form mit einer ganzen Reihe an Bürgerinitiativen, Fachanwaltskanzleien und gesellschaftlichen Initiativen zusammen. Stoppen lassen sich Megaställe nur gemeinsam.

Bürgerinitiativen

In Brandenburg kämpfen ca. 40 Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltungsanlagen. Die BIs sind auch untereinander gut vernetzt. Einige von ihnen haben im Sommer 2017 die Plattform "Aufstand gegen Massentierhaltung" gegründet und wollen mit verschiedenen Protestformen ihren Widerstand gegen Massentierhaltung deutlich machen.

Umweltverbände

Umweltverbände wie der BUND Brandenburg und der NABU Brandenburg haben durch das Umweltrechtsbehelfs-gesetzt eine besondere Rechtsstellung. Sie können sich in imissionschutz-rechtliche Genehmigungsverfahren ab bestimmter Größenordnungen der geplanten Anlagen einmischen und sich für den Naturschutz stark machen. 

Fachanwälte

Das Ziel der Kampagne Stoppt den Megastall ist es, Megaställe ganz konkret zu verhindern. Der Weg dorthin führt über die immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren. Damit die verfaßten Einwendungen, Widersprüche und Klagen die Aussicht auf Erfolg haben, ist es meist notwending, eine Anwältin / einen Anwalt hinzuzuziehen. Das Aktionsbündnis Agrarwende steht in Kontakt zu versierten Fachanwält*innen und kann auf Wunsch juristischen Rat vermitteln.


Umweltexpertise

Mit dem Aufbau eines Expert*innenpools wollen wir Einwendungen, Widersprüche und Klageverfahren gegen Megaställe naturschutzfachlich optimal untermauern.  Dazu vernetzen wir entsprechende Expertise und bieten hInsichtlich der Aufbereitung von Umweltgutachten für Gerichtsverfahren Fachveranstaltungen und Workshops an. Eine Pilotveranstaltung dazu hatten wir am 8.November 2017 angeboten. Weitere Workshops, Fachveranstaktungen und Seminare werden folgen.

Förderer

Eine Kampagne wie bei Stoppt den Megastall! wäre ohne hauptamtliche Kampagnenarbeiter*innen nur schwierig umzusetzen. Die Bewegungsstiftung gibt Anstöße für soziale Bewegungen und unterstützt viele gute Projekte mit Beratung, Vernetzung und einer Kampagnenförderung. Im Herbst 2016 haben wir die Bewegungsstiftung als Kampagnenpartnerin gewinnen können. Die Bewegungsstiftung fördert das Projekt Stoppt den Megastall finanziell und ermöglicht uns damit eine verläßliche Planung.

Netzwerkpartner*innen

 

Viele Akteure engagieren sich gegen Massentierhaltung in der Region. "Stoppt den Megastall!" ist mit einer ganzen Reihe von Initiativen gut vernetzt und profitiert z.B. von den hervorragend aufbereiteten Informationen zu den Haltungsbedingungen in den Megaställen der Albert-Schsweitzer-Stiftung für unsere Mitwelt oder dem reichen Erfahrungsschatz in der Organisation von Veranstaltungen und Aktionen gegen die Agrarindustrie von Tierfabriken Widerstand.